So startest du mit einem Dot: Verfügbarkeit prüfen, eine kleine Aufgabe wählen, Plugins begrenzen und Aktionen über klare Regeln absichern.

Dots sind dafür gebaut, mehr Verantwortung zu übernehmen als ein normaler Chat. Der richtige Einstieg besteht deshalb nicht aus einem maximal großen Auftrag, sondern aus einer kontrollierten Lernschleife: eine Aufgabe, eine Quelle, ein prüfbares Ergebnis.
Öffne chatgpt.com/dots mit dem gewünschten Konto und Arbeitsbereich. Die Verfügbarkeit unterscheidet sich nach Tarif und Region:
Die Einführung erfolgt schrittweise. Wenn Dots trotz passendem Tarif fehlen, muss das nicht an deiner Konfiguration liegen.
Ein Dot nutzt nicht vollständig getrennte Berechtigungen. Plugin-Verbindungen werden mit ChatGPT, ChatGPT Work und Codex geteilt. Auch ChatGPT-Erinnerungen können an den Dot weitergegeben werden.
Bevor du den Agenten anlegst, prüfe daher:
Das ist wichtiger als die Wahl von Name oder Avatar. Der bunte Punkt ist Dekoration; die Berechtigungen sind das Produkt.
Ein guter Test nutzt eine einzelne Quelle und erzeugt nur einen Entwurf. Beispiele:
Gib drei Dinge ausdrücklich an:
Prüfe anschließend in der Aktivitätsansicht, welche Schritte der Dot tatsächlich ausgeführt hat.
Füge nicht gleichzeitig E-Mail, Kalender, Cloudspeicher, Messenger und Browser hinzu. Verbinde zuerst genau die App, die für deinen Test nötig ist, und kontrolliere die angezeigten Rechte.
Ein sinnvoller Aufbau ist:
Wichtig: Das Trennen eines Plugins beendet den künftigen Zugriff, löscht aber nicht automatisch Informationen, die der Dot bereits in seinen Kontext übernommen hat.
In den Custom Rules kannst du unterstützte Aktionen erlauben, von einer expliziten Vorabfreigabe abhängig machen, jedes Mal bestätigen lassen oder vollständig an dich übergeben.
Beginne restriktiv. Beispiele für verständliche Regeln:
Eine Regel wie „Sei vorsichtig“ ist nett gemeint, aber technisch ungefähr so präzise wie „fahr ordentlich“. Gute Grenzen benennen Aktion, Ziel und Bedingung.
Dots können verbundene Quellen im Hintergrund mit technisch eingeschränkten Lesewerkzeugen prüfen. Diese Recherche darf laut OpenAI nicht selbst Nachrichten senden, Inhalte verändern oder einen Browser beziehungsweise Computer steuern.
Lass den Dot am Anfang nur in einer unkritischen Quelle nach Veränderungen suchen, etwa in einem öffentlich zugänglichen Themenfeld. Beobachte einige Tage:
Erst wenn das Signal nützlich ist, lohnt sich eine regelmäßig laufende Aufgabe.
Der Dot hat bereits einen eigenen Cloud-Computer. Der Zugriff auf deinen Rechner ist optional und standardmäßig deaktiviert. Wenn du ihn aktivierst, kann der Dot – abhängig von Freigaben – lokale Dateien, Skills oder den Browser nutzen.
Verbinde den eigenen Computer nicht nur, weil die Option angeboten wird. Nutze ihn erst für einen konkreten Auftrag, halte sensible Verzeichnisse außerhalb des Arbeitsbereichs und entziehe den Zugriff danach wieder, wenn du ihn nicht dauerhaft brauchst.
Der Dot kann eigenen Kontext aus Gesprächen und Plugins speichern. Einzelne Dot-Erinnerungen lassen sich derzeit nicht separat ansehen, korrigieren oder löschen. Ein vollständiger Reset löscht den Dot samt Gesprächen, Erinnerungen und geplanten Aufgaben; getrennt gespeicherte Dateien oder ChatGPT-Konversationen können bestehen bleiben.
Darum gilt beim Start: Gib nur Informationen hinein, deren langfristige Speicherung in diesem Kontext du akzeptierst. Eine später getrennte App ist keine Zeitmaschine.
Bewerte nach einigen Durchläufen:
Erweitere anschließend nur eine Dimension: entweder eine weitere Quelle, eine neue Aktion oder eine regelmäßige Ausführung. So weißt du bei Problemen, welche Änderung sie ausgelöst hat.
Ein Dot funktioniert am besten, wenn Ziel, Quellen und Entscheidungspunkte ausdrücklich vereinbart sind. Gib ihm genug Kontext für eine Aufgabe, aber nicht vorsorglich dein gesamtes digitales Leben.
Die Produktidee und ihre Grenzen sind im Grundlagenartikel OpenAI Dots erklärt eingeordnet.
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